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Gestern war bei
uns"Weihnachtsbacken" angesagt, was bedeutet, dass ich meine beiden
Nichten (fast 11 und 7 Jahre alt) zum Keksebacken eingeladen hatte.
Nachdem mein Patenkind und sein großer Bruder (4 und 10 Jahre alt)
davon gehört hatten, wollten die auch kommen, also 2 Mädchen und 2
Jungs. Interessante
Studien konnte man dabei betreiben, angefangen beim Ausstechen des
Teiges: Die beiden Mädchen überlegten sich welcheAusstechform dann
jetzt wohl am schönsten in den ausgerollten Teig passen würde und wo
man sie am besten ansetzen sollte ("Ich glaub ich nehm jetzt mal'n
Stern......mmh, oder doch ein Herz....wo kann ich das denn mal
hinsetzen ??" Egal, irgendwohin, es soll kein Muster werden.....) Das
hatte dann zur Folge, dass sie 4-7 Mal ihren Restteig wieder
zusammenkneten und dann wieder neu ausrollen konnten (mußten).Wäre ein
gefundenes Fressen für Mario Barth und Kollegen gewesen.......
Die
Jungs hingegen kamen an den Tisch, rollten den Teig aus, nahmen die
Formen und stachen sie nacheinander einfach der Reihe nach in den
Teig, so dass kaum ein Rest nach blieb. Gute Voraussetzungen, um mit
ihnen in die Fabrikation einzusteigen.
Die
Mädchen brachten jeden ausgestochenen Keks einzeln auf's
Backblech,wohingegen der ältere der Jungs alle ausgestochenen Kekse vom
Tisch nahm, auf seine Hand und den Unterarm hoch legte und zusammen
auf'sBackblech legte. Ja, man könnte mit ihnen....aber Kinderarbeit ist
ja verboten.

Nach dem Backen ging's dann an das eigentlich Wichtige, das Verzieren !
Etwas später sah es auch so aus

Nachdem
Verzieren mit lauter bunten Zuckerschriften, Zuckergüsse und
Schokostreuseln langweilig wurde und die 4 lieber Verstecken spielen
wollten quer durch unsere Wohnung, habe ich dann ein wenig das Chaos
beseitigt und mein Herzblatt hat die restlichen Kekse noch wunderschön
verziert, echte Kunstwerke !
Nachdem die Kinder dann nach Kakao, Kinderpunsch und Keksen wieder
zuhause waren, haben wir dann noch Fußleisten angebracht bis
Mitternacht.....(PS: Und wir sind fertig !!!!!!!!!!!!)
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